Das Bild ging um die Welt. Ein Reporter von «Dailymail» wollte dieses Mädchen finden. Mit ihr sprechen, ihre Geschichte hören. Und er hat sie gefunden. Das Mädchen lebt in einer der Notunterkünfte. Sie kuschelt sich an May, ihren Labrador und: Sie lacht. Ihr Name ist Akane Ito und sie ist 28 Jahre alt. Vor der Katastrophe lebte sie zusammen mit ihren 13 Hunden, ihrem Freund und dessen Mutter in einer 7´000 Einwohner Stadt 320 Kilometer von Tokio entfernt.
Doch dann kam der Tsunami und riss sie auseinander. Akane erzählt: «Ich schaute zusammen mit meinen Hunden Fernsehen, als ich spürte wie die Erde bebt.» Im ersten Moment schien nichts kaputt gegangen zu sein, doch sie hatten kein Strom, Gas und Wasser mehr.
«Fernsehen und Radio waren tot. Wie hatten keine Ahnung, dass ein Tsunami auf uns zusteuert», erzählt Akane. Ihr Freund war arbeiten. Zusammen mit der Mutter ihres Freundes habe sie das Haus verlassen um Batterien zu kaufen. «Meine Hunde wirkten verängstigt», sagt sie.
Wo sind die Hunde?
Auf dem Rückweg wurden sie dann gewarnt. Sie sollten fliehen. Sie flüchteten auf den Berg. Am Tag danach will Akane nach Hause – zu ihren Liebsten. Doch es gab kein Durchkommen. Die Stadt war geflutet. Sie konnte nicht glauben, was sie sieht – sackte zusammen, legte ihre roten Stiefel ab.
Wo sind die Hunde? Ab diesem Moment nutzte Akane jede wache Minute, um nach ihnen zu suchen. Auch auf Twitter und Facebook. Sieben Tage später die unglaubliche Nachricht. Ihr sechs Jahre alter Labrador May lebt. Eine Familie hatte den Hund gefunden. Und auch Momo, eine braune Pudelhündin hat den Tsunami überlebt.Akane, Momo und May leben jetzt zusammen in einer Notunterkunft. «Sie sind für mich meine Familie», sagt das Mädchen und lacht.
Quelle: http://www.blick.ch/news/ausland/japan/ihre-hunde-brachten-dem-maedchen-das-lachen-zurueck-170101





